Norderstedter SPD ideologisch verbohrt

Das Logo der SPD Norderstedt

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Erfolgreiche Schulen müssen unterstützt und nicht eingestampft werden Die SPD-Bildungsministerin Erdsieck-Rave hat Recht, wenn  sie die Hauptschule Falkenberg für ihre vorbildliche Arbeit als Zukunftsschule ausgezeichnet hat.

„Sicher nicht, um dieses erfolgreiche Projekt durch die Norderstedter Sozialdemokraten beerdigen zu lassen.” so Tobias Claßen, schulpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion „Schulleiter Lühr leistet Hervorragendes, um den Schülern seiner Hauptschule einen Bildungsabschluss zu ermöglichen. Auch die Realschule Friedrichsgabe soll, wie gewünscht – eine Regionalschule werden. Insgesamt wollen wir Liberalen je 3 Gemeinschafts- und Regionalschulen sowie die Erhaltung der 4 Norderstedter Gymnasien.”

Dass Rot-Grün die breite Übereinstimmung des Gesamtansatzes mit den Entscheidungen der Schulkonferenzen  und der bisherigen Arbeit der Schulen geflissentlich übersieht, liege einzig und allein daran, dass. die SPD die Gemeinschaftsschule aus ideologischen Gründen forcieren möchte. Dies allein mit dem Ergebnis der Elternbefragung zu begründen ist fadenscheinig. Man habe nur die Eltern der derzeitigen 1.-3. Klassen befragt hat und es seien nur ca. 45 % der Fragebögen zurückgegeben worden. Eltern entschieden aber noch aufgrund anderer Faktoren, wie die örtliche Nähe der Schule, gemeinsame Einschulung mit Freunden und dem Konzept der Schule.

Norderstedt erhält mit dem Beschlussvorschlag ein ausgewogenes Konzept, so abschließend Claßen. „Überlassen wir es also doch den Eltern, auf welche Schule sie ihre Kinder schicken wollen und beenden wir die bevormundende Systemdebatte.“