Persönlich
Liebe Besucher meiner Internetseite,
im August 1985 erblickte ich im Heidberg Krankenhaus, der heutigen Asklepios Klinik Nord Heidberg, das Licht der Welt und zog kurz darauf in die Rathausallee in Norderstedt. Hier bin ich zweisprachig aufgewachsen. Da meine Eltern gehörlos sind, beherrsche ich auch die Deutsche Gebärdensprache. Ich lernte sehr früh Verantwortung für mich, aber auch für meine Eltern zu übernehmen. Eine Erfahrung, die mich positiv geprägt hat und die ich auch niemals missen möchte.
In Norderstedt-Mitte erlebte ich wie sich Schritt für Schritt das Zentrum unserer jungen Stadt entwickelte. Neue Wohnhäuser für Jung und Alt entstanden. Neue Kindertagesstätten, Spielplätze und vieles weitere wurden gebaut. Die U-Bahn löste die Fahrt mit der AKN nach Garstedt ab. Ein Kino sowie verschiedene Bars und Bistros brachten mehr Leben in unsere Stadtmitte. Norderstedt-Mitte ist für mich ein Symbol sich als Norderstedter und nicht mehr als Friedrichsgaber, Garstedter, Glashütter oder Harksheider zu fühlen. Was für mich sicherlich einfacher ist, da ich
erst nach der Stadtgründung geboren wurde.
Mir liegt die Entwicklung unser ganzen Stadt am Herzen!
Meine schulische Entwicklung begann in der Kindertagesstätte der Paul-Gerhardt Kirchengemeinde, die damals noch in der 1. Etage der Moorbek-Passage untergebracht war. Danach wechselte ich auf die Grundschule Heidberg und verließ
diese mit einer gymnasialen Empfehlung in Richtung des Gymnasiums Harksheide. Dort engagierte ich mich in meinen letzten Schuljahren für die Initative „Sich kennen und verstehen lernen“ – Austausch zwischen israelischen und deutschen Jugendlichen – für die ich auch ein Teil der Dankesrede bei der Verleihung der Bürgermedaille 2003 halten durfte. Nach dem Bestehen meines Abiturs, habe ich ein Studium der Politischen Wissenschaft mit den Nebenfächern Neueste Geschichte und Volkswirtschaftslehre an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel aufgenommen. Für dieses Studium bekam ich vor kurzem ein Stipendium der „Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit“.
Meine politischen Tätigkeiten begannen aber nicht erst mit meinem Studium sondern schon 5 Jahre früher, als ich mich für das Betriebspraktikum unserer Schule bei der Verwaltung des Deutschen Bundestages in Berlin bewarb. Trotz Zusage aus Berlin und dem Einverständnis meiner Eltern wurde mir das Praktikum von der Schule aufgrund der weiten Distanz verwehrt. Nachdem ich zahlreiche Vertreter der
Parteien auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene um Hilfe bat, bekam ich doch noch die Genehmigung für das Praktikum und darüber hinaus den persönlichen Kontakt zu den Parteien vor Ort. Im August 2002 trat ich der FDP bei, die mich ein Jahr später, kurz nach meinem 18. Geburtstag zum jüngsten bürgerlichen Ausschussmitglied in der Norderstedter Stadtgeschichte machte. Dem Ausschuss für junge Menschen gehöre ich bis zur Kommunalwahl im Mai 2008 an. Seitdem bin ich als gewählter Stadtvertreter in den beiden Nachfolgeausschüssen für Schule und Sport sowie Jugendhilfe tätig. Ebenfalls wurde ich von meiner Fraktion in den Aufsichtsrat unseres städtischen Telekommunikationsunternehmens wilhelm.tel gewählt. Unter meinen zahlreichen Aktivitäten für die FDP war meine Kandidatur für den Schleswig-Holsteinischen Landtag im Februar 2005 ein Highlight.
Wie sie vielleicht selbst lesen konnten bin ich jung, aber nicht unerfahren in der Politik!
Mein Ziel ist es in den Schleswig-Holsteinischen Landtag einzuziehen und dort die Politik aktiv für unsere Region mitzugestalten!



