Begriffs Archiv: Kommunalwahl

Bewerbungsrede für die Bundestagsdirektkandidatur

Tobias Claßen bei seiner Bewerbungsrede zur Bundestagsdirektkandidatur

Tobias Claßen bei seiner Bewerbungsrede zur Bundestagsdirektkandidatur

Sehr verehrte Damen und sehr geehrte Herren,

als Student der Politikwissenschaft müsste es eigentlich jedem klar sein, was ich in der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch getan habe. Wie viele andere verfolgte ich einen doch spannender als erwarteten aber vom Ergebnis her umso eindeutigeren US-Wahlabend. Vor allem hat die Planung, Organisation und Durchführung dieses Wahlkampfes, der Millionen Menschen motiviert und mobilisiert hat, mein Interesse auf sich gezogen. Am nächsten morgen wünschte ich mir aber die politische Routiniertheit unseres damaligen FDP Außenministers Hans-Dietrich Genscher. Auf die Frage ob er die ganze Wahlnacht vorm Fernseher verbrachte, antwortete er gelassen rechtzeitig um 5 Uhr zur endgültigen Wahlentscheidung aufgestanden zu sein. Und so frisch sah er auch im Fernsehen aus.

Vor, zu und nach Wahlkämpfen stellt man sich häufiger die Frage: Was erwarten die Wähler heutzutage von einem Kandidaten? Sie möchten mit ihren Ängsten, Fragen und Problemen ernst genommen werden und erwarten eine einfache verständliche, am Besten noch bildhafte Erklärung und sind das negativ campaining leid. Sie wünschen sich in Zeiten immer größer werdender Politik- und Politikerverdrossenheit neben der Sachkenntnis Kandidaten mit mehr Menschlichkeit, mehr Persönlichkeit und vor allem mehr Ehrlichkeit. All dies haben mir viele Bürger auf der Straße attestiert und durch ihre Stimmabgabe für die FDP auch untermauert. In einem stark von sozialem Wohnungsbau geprägten Wahlkreis konnte ich das Ergebnis von 5,6 auf 12,1 % mehr als verdoppeln.
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Rede des Stadtvertreters Tobias Claßen über die Gültigkeit der Gemeindewahl

Das Norderstedter Rathaus: Genau hier hinter dem Glockenspiel befindet sich der Plenarsaal

Das Norderstedter Rathaus: Genau hier hinter dem Glockenspiel befindet sich der Plenarsaal

Sehr geehrte Frau Stadtpräsidentin,
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich musste selber ein Referat über das Schleswig-Holsteinische Landeswahlgesetz halten und ich grübelte und recherchierte über ein reales Beispiel, welche Paradoxien das Höchstzahlverfahren d´Hondt verursachen kann. In der Woche nach der Kommunalwahl fielen diese wie vom Himmel.

1 Gesetzesparagraph = mindestens 2 verschiedene Rechtsauffassungen.

Hier in Norderstedt fordert die SPD einen zusätzlichen Sitz, die CDU lehnt ihn ab. In Kiel haben CDU und die Grünen einen zusätzlichen Sitz gefordert und im Endeffekt auch bekommen, die SPD hat sich enthalten. Die CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag fordert durch ihren Sprecher Peter Lehnert wie auch die Fraktion der Grünen und der FDP die Landeswahlleiterin auf, ihre Auffassung zu überdenken. Die SPD Landtagsfraktion schweigt lieber, um ihren eigenen Innenminister nicht zu beschädigen. Aber die FDP vertritt landesweit dieselbe Auffassung. Dass ist bei den großen Parteien – wie wir nur an diesen wenigen Beispielen sehen – nicht so.
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Was Recht ist, muss auch Recht bleiben!

Sitzverteilung in der Norderstedter Stadtvertretung

Sitzverteilung in der Norderstedter Stadtvertretung

„Landesweit vertritt die FDP eine einheitliche Rechtsauffassung zur Frage des Verhältnisausgleiches nach dem Gemeindewahlgesetz. Die Zustimmung zur Entscheidung des Wahlprüfungs-ausschusses, der SPD ein zusätzliches Mandat zuzuerkennen, ist daher keine Gefälligkeit, sondern eine konsequente Entscheidung für Recht und Gerechtigkeit“, erklärte Stadtvertreter Tobias Claßen in der Stadtvertretung.

Zur Kommunalwahl hatte die CDU 19 Direktmandate gewonnen, hätte nach ihrem relativen Stimmanteil aber weniger Sitze erhalten. Die direkt gewählten Stadtvertreter bleiben und die Mehrsitze werden ausgeglichen. Die Landeswahlleiterin hatte die Auffassung vertreten, dass lediglich das 18. CDU-Mandat in den Ausgleich einzubeziehen ist, während die FDP genauso wie die CDU im  Innen- und Rechtsausschuss des Landtages nach dem Wortlaut des Gesetzes auch das 19. Mandat mit einbezieht.
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Rede von Tobias Claßen auf dem Kreisparteitag 2008

Tobias Claßen

Tobias Claßen

In einem Zeit Artikel vor ein paar Wochen wurde von der angepassten charakterlosen Jugend gesprochen. Die fantasiearme, eingeschüchterte und blind angepasste Jugend glaubt nicht mehr daran unser System verbessern zu können und ist in eine unpolitische Resignation verfallen. Die Lebensläufe dieser angehenden Hochschulabsolventen enthalten nicht mehr persönliche Wege oder Umwege zum individuellen Glück. Jeder Lebenslauf gleicht dem anderen.

Das Auswahlgremium der Friedrich-Naumann Stiftung für die Freiheit hat im März diesen Jahres bei mir den Eindruck wohl nicht gehabt. Sonst würde ich nicht jetzt Stipendiat dieser Stiftung sein. Ich bewerbe mich für die Direktkandidatur für den Wahlkreis 8 zur Bundestagswahl in fast einen Jahr. Ich weiß, dass ich nicht die Lebens- und Berufserfahrung eines Mitte Vierzigers oder Mitte Vierzigerin habe. Ich verfüge auch nicht über eine XX Paarung in den Geschlechterchromosomen. Ich denke aber trotzdem, dass gerade ich ein geeigneter Kandidat für diesen Wahlkreis bin.

Die Gegner von CDU und SPD stehen eigentlich schon fest. Mit Franz Thönnes und Gero Storjohann treten 2 erfahrene Bundestagmitglieder an. 2 Abgeordnete die im August 2002 eine Niederlage einstecken mussten, die nicht allen bewusst ist. Sie bemühten sich beide intensiv um einen jungen Schüler aus Norderstedt, der um sein Praktikumsplatz in der Verwaltung im Deutschen  Bundestag erfolgreich gekämpft hat. Ein junger Schüler der Luft in der großen Politik geschnuppert hat und nun voller Tatendrang war auf der kommunalen Ebene sein Können unter Beweis zu stellen.
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Sensationeller Erfolg für die FDP!

Die 5 Richtigen: Klaus-Peter Schroeder, Gabriele Heyer, Marlis Krogman, Tobias Claßen und Hans-Joachim Zibell (v.l.)

Die 5 Richtigen: Klaus-Peter Schroeder, Gabriele Heyer, Marlis Krogman, Tobias Claßen und Hans-Joachim Zibell (v.l.)

Nach Auszählung aller Norderstedter Wahlbezirke kommt die Norderstedter FDP auf 10,9 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen. Das bedeutet ein Plus gegenüber 2003 von 5,1 Prozent und 5 Stadtvertreter in der neuen Norderstedter  Gemeindevertretung statt bisher 2. Die Listenplätze 1 bis 5 belegen: Marlis Krogmann, Klaus-Peter Schroeder, Tobias Claßen, Gabriele Heyer und Hans-Joachim Zibell. Darüber hinaus ist auch Klaus-Peter Schroder als Kreistagsabgeordneter gewählt worden. Für den weiteren Norderstedter auf der Liste, Tobias Claßen auf Platz 8, reichte es leider sehr knapp nicht. Wir danken allen unseren Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen!


Geräuschloser Applaus bei der FDP

Die Teilnehmer der Veranstaltung

Die Teilnehmer der Veranstaltung

Die Norderstedter FDP führte als erste Partei in Norderstedt eine Informationsveranstaltung gleichzeitig in Deutscher Laut- und Gebärdensprache durch.

Bei der Begrüßung schoss das Adrenalin von Marlis Krogmann, Klaus-Peter Schroder und Hans-Joachim Zibell in die Höhe. Zum Ersten Mal in ihrem Leben buchstabierten sie ihren Namen mit den Fingern. Für diese Geste bekamen sie, wie in der gehörlosen Welt üblich, einen geräuschlosen Applaus. Gehörlose applaudieren in dem sie ihre beiden Hände in der Luft bewegen.
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Sechs Richtige für Norderstedt

Präsentation der 6 Richtigen für Norderstedt

Präsentation der 6 Richtigen für Norderstedt

6 Richtige für Norderstedt präsentierte FDP-Chefin Marlis Krogmann ihren Gästen beim traditionellen Grünkohlessen der Norderstedter Liberalen im TuRa-Sportlerheim. Unter dem Motto “Politik für Generationen von Generationen” stellten sich die Spitzenkandidaten der FDP zur Kommunalwahl vor.

Unangefochtene Nummer eins der Liberalen ist und bleibt Marlis Krogmann (66; 3. v. re), die die FDP seit zehn Jahren erfolgreich als bürgernahe und bodenständige Partei repräsentiert; ihr zur Seite steht auf Platz zwei der Diplomfinanzwirt und Kreistagsabgeordnete Klaus-Peter Schroeder (51; 2. v. re), der im Kreistag als ausgewiesener Jugendhilfefachmann gilt und der die Norderstedter bislang vor allem in Haushalts-, Steuer- und Finanzfragen beraten hat. Als dritter folgt der 22-jährige Student Tobias Claßen (re), der sich für die FDP im Ausschuss für junge Menschen bislang erfolgreich für die Schulbausanierung und den Ausbau der Gymnasien eingesetzt hat.
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Bewerbungsrede für den Stellvertretenden Kreisvorsitzenden

Tobias Claßen bei seiner Bewerbungsrede zum Stellv. Kreisvorsitz

Tobias Claßen bei seiner Bewerbungsrede zum Stellv. Kreisvorsitz

„Wir wollen bei uns die Menschen sammeln, die nicht etwas werden wollen, sondern die etwas sein wollen, nämlich sie selbst, Menschen eigenen Wuchses und eigener Verantwortung.“

Dieses Zitat des ehemaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss passt für mich sehr gut. Es ist mein Leitmotiv geworden, denn es passt genau auf die Zeit vor etwas mehr als 5 Jahren, genau zu dem Zeitpunkt als ich mich entschloss, in die Freie Demokratische Partei Deutschlands einzutreten. Ich versprach mir von diesem Schritt für meine persönliche Entwicklung einiges, rückblickend aber eben nicht so viel, wie mir bisher zu Gute kam. Ich durfte meine eigene Verantwortung in verschiedensten Aufgaben beweisen, wie z.B. meiner Landtagskanditatur und meine Position als ordentliches bürgerliches Mitglied im Ausschuss für junge Menschen in Norderstedt für die FDP aber unterstützt von der CDU. Fast auf den Tag genau bin ich seit 4 Jahren jugend- und schulpolitischer Sprecher der Norderstedter Fraktion. Die Wahl vor 2 Jahren zum Stellvertretenden Kreisvorsitzenden gehört auch dazu. Ich behaupte, dass ich der jüngste Stellvertreter in der Geschichte der FDP Segeberg bin. Ein Zeichen dafür, dass der politische Nachwuchs nicht gänzlich ausgeblieben ist.

Trotz meines noch jungen Alters bin ich kein Newcomer mehr. Von möglichen 6 Jahren (mathematisch 22 Jahre minus 16 Jahre = 6 Jahre) bin ich 5 Jahre Mitglied der FDP und seit 4 Jahren Mitglied des Kreisvorstandes. Warum sollten gerade Sie mich nun als Stellvertretender Kreisvorsitzender wiederwählen?
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Bewerbungsrede für den Stellvertretenden Kreisvorsitzenden

Tobias Claßen

Tobias Claßen

Liebe liberalen Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

Ich – für Anwesende denen ich noch unbekannt bin -bin Tobias Claßen, 20 Jahre alt und lebe immer noch dort, wo ich zweisprachig aufgewachsen bin,  in Norderstedt. Zweisprachig, da meine Eltern Gehörlos sind. Seit fast 12 Jahren  habe ich immer mehr Verantwortung in meiner Familie, d.h. für meine Eltern und mich,  übernommen. Diese Erfahrungen, die nicht immer positiv waren, haben mich positiv geprägt. Wie bereits erwähnt in Teilen beherrsche ich auch die Deutsche Gebärdensprache. Apropos Gebärdensprache und des Wechsels im Kanzleramt, möchte ich doch gern ein Test mit ihnen machen. Kennt jemand von ihnen die Gebärde für Gerhard Schröder. Ein kleiner Tipp Personengebärden sind immer Charakteristisch für die Person

Improvisation (Stichwort Bildzeitung)

Früher war die Gebärde folgendermaßen. Gerhard Schröder war also typisch für seine Zigarre. Also etwas Positives würde ich sagen. Nun ist die Gebärde aber so. Schröder ist nach seinem Abtritt bekannt für seinen Schlingerkurs. Also ist die Gebärde negativer geworden. Bei Frau Merkel ist die Gebärde bei ihrem Amtsantritt folgendermaßen. OK ich kann das nicht so gut, ich muss da ein bisschen Nachhelfen. Ehrlich gesagt ich möchte nicht wissen wie die Gebärde von ihr in ein paar Jahren aussieht!
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